17.5.2012
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18.05.2012
Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!
Aktion-Theater vor dem Rosengarten / Podiumsdiskussion u.a. mit Jürgen Grässlin / Mahnwache
Freitag, 18. Mai 2012, 11.30 / 14-15.30 Uhr
Mannheim Kongresszentrum Rosengarten / Spitalkirche
In der Spitalkirche findet 14:00-15:30 Uhr das Podium statt: Stoppt den
Waffenhandel mit Jürgen Grässlin, Dr. Holger Rothbauer, Hoda Salah,
Horst Scheffler auf dem Podium - Dr. Sabine Farrouh, Paul Russmann als
Anwälte des Publikum - Christine Hoffmann moderiert.
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31.05.2012
Die Brücke von Varvarin
Lesung und Diskussion mit dem Autor Hans Wallow
Veranstaltungen der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg
Donnerstag, 31. Mai 2012, 20 bis 22 Uhr
Jubez, Kronenplatz 1, 76133 Karlsruhe
War es ein mörderischer Irrtum, auf die zivile Brücke zu feuern? Ein
Fehler? Oder ein völkerrechtswidriger Angriff?
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15.05.2012
Die GEW fordert eine umfassende Rehabilitierung der vom sogenannten „Radikalenerlass“ vom 28. Januar 1972 und insbesondere der infolgedessen von Berufsverboten betroffenen Menschen durch Bund, Länder und Kommunen.
Resolution des GEW-Hauptvorstands zum "Radikalenerlass"
Die GEW fordert die Bundesregierung auf, die sogenannte
"Extremismusklausel" unverzüglich zu streichen.
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14.05.2012
"Breivik ist kein Nazi, sondern ein rechter Wutbürger" Über Islamhaß - Prokriegsideologie des Neoliberalismus - der Eliten, ihre publizistischen Helfer und seinen Vormarsch in westlichen Ländern. Anschlagsziel Islam Hunderte Angriffe auf muslimische Gotteshäuser in Deutschland in den letzten zehn Jahren. Aktuelle Auflistung der Bundesregierung hat viele Lücken
Gespräch mit Sabine Schiffer und Susann Witt-Stahl
In der Tat muß man das antimuslimische Ressentiment, wie jeden anderen
Rassismus auch, von seiner Funktion her denken. Es erweist sich offensichtlich
als nützlich, daß durch die Spaltung der Gesellschaft in wir und ihr
die Einführung von Überwachungsmaßnahmen ebenso möglich ist
wie die Verfolgung geostrategischer Interessen mittels Krieg, den eine Mehrheit
der Bürger gar nicht will. ...
Den Begriff »Extremismus« wende ich lediglich auf die wachsenden
rechten Tendenzen in der sogenannten bürgerlichen Mitte an. Ich benutze ihn
also, um die Extremismustheorie ad absurdum zu führen und als das zu
enttarnen, was sie ist: Demagogie. Sie lenkt von dem Kernproblem ab: Die
neoimperialistischen Kriege und der aggressive Klassenkampf von oben werden von
den Neokonservativen vorangetrieben.
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Islam- und Kommunistenhaß?
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13.05.2012
»Hier üben die Soldaten in Verbänden bis zur Bataillonsstärke in einer Mischung aus realem Manöver und IT-gestützter Live-Simulation die Panzerabwehr, den Häuserkampf und das Verhalten gegenüber aufgebrachten Menschenmengen.«
Das Bündnis »War starts here« befürchtet, daß »die Armee künftig vermehrt Städte weltweit als Angriffsziele wählen könnte, um soziale Unruhen zu bekämpfen«.
Erbauer und Betreiber des Domizils ist der weltweit agierende
Rüstungsproduzent Rheinmetall mit Sitz in Düsseldorf, der das
Gelände an die Bundeswehr vermietet. Der Konzern erklärt auf seiner
Internetseite: »Hier üben die Soldaten in Verbänden bis zur
Bataillonsstärke in einer Mischung aus realem Manöver und
IT-gestützter Live-Simulation die Panzerabwehr, den Häuserkampf und
das Verhalten gegenüber aufgebrachten Menschenmengen.«
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11.05.2012
"Die Bundeswehr wird außerhalb der Bundesrepublik Deutschland ausschließlich zu friedenserhaltenden und -sichernden Maßnahmen eingesetzt."
Die Linke, die Piraten, die SPD antworten auf Wahlprüfsteine der VVN BdA NRW - SPD: "Wir stehen für ein tolerantes und demokratisches NRW. Wir bekämpfen entschieden antidemokratische Tendenzen. Deshalb sind wir für ein Verbot der NPD, das wir über den Bundesrat gemeinsam mit dem Bund rechtssicher und erfolgreich umsetzen wollen." Links gleich rechts - Extremismustheorie-Propaganda an Schulen? Keine Ahnung
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschist_innen -
VVN-BdA Landesvereinigung NRW hat zur Wahlentscheidung am 13. Mai 2012 11 Fragen
an die kandidierenden Parteien gerichtet. Von der Beantwortung dieser Fragen
macht die VVN-BdA NRW ihre Empfehlungen zur Stimmabgabe abhängig. Nachdem
am 14. April der Landeswahlausschuss NRW die Kandidaturen der neofaschistischen
NPD, der rassistischen Partei proNRW, der rechtsreligiösen Partei AUF und
der neoliberalen PdV zugelassen hat, gewinnen die Wahlprüfsteine der
VVN-BdA weitere Aktualität. Zum 1. Mai wird die VVN-BdA NRW über ihre
21 Kreisvereinigungen in NRW die Stellungnahmen der Parteien - soweit sie
vorliegen - öffentlich machen.
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11.05.2012
Straffreiheit für rechten Bombenbastler?
Offensichtlich ist der Versuch, Sprengstoffanschläge auf linke und gewerkschaftliche Einrichtungen vorzubereiten, also nicht strafbar.
VVN-BdA: „Wehrhafte Demokratie sieht anders aus!“
Mit völligem Unverständnis reagierte die VVN - Bund der Antifaschisten
auf das Urteil des Amtsgerichts Lörrach gegen den aktiven Neonazi Thomas
Baumann.
Weitere Fragen stehen im Raum:
Soll auch in diesem Fall die Duldung undoder Mitwirkung von Geheimdiensten
vertuscht werden?
Welcher Zusammenhang besteht zwischen staatlich geduldetem undoder gelenktem
Naziterror und der Normalität und Straffreiheit des Kriegsterrors der
Regierenden - völkerrechtswidrige Bombardierungen anderer Länder unter
Mißachtung des Grundgesetzes und des Gewaltverbots der UN-Charta -
entstanden nach der Befreiung und Konsequenz der faschistischen industriellen
Massenvernichtung und des Kriegsterrors des deutschen Faschismus 1933 bis 1945
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05.05.2012
Internationale Disinvestment Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen: »Don’t bank the Bomb«
Laut ICAN sind elf deutsche Finanzinstitute in den Bau von Atomwaffen oder ihrer Trägersysteme verwickelt, darunter die Allianz, die Commerzbank, die Deka-Bank, die Deutsche Bank, die DZ Bank, die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sowie die Landesbanken von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen
So soll die BayernLB Kredite in Höhe von schätzungsweise 900 Millionen
US-Dollar an Konzerne wie BAE Systems, Boeing und EADS vergeben haben. Der
deutsch-französische Konzern EADS wiederum ist an der Produktion von atomar
bestückten Raketen für U-Boote und Kampfflugzeuge beteiligt.
Europas größter Versicherer Allianz hat unter anderem bei BAE
Systems, Boeing, General Dynamics, Honeywell, Lockheed Martin, und Northrop
Grumman investiert.
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05.05.2012
Sie haben millionenfaches Morden beendet.
8. Mai 1945, Tag der Befreiung - In Deutschland wird den Befreiern immer noch ungenügend gedacht Der Krieg kehrte dorthin zurück, von wo er ausgegangen war.
Wie häufig trat bei der Konzentration auf das Geschehen die Frage nach dem
»Warum« in den Hintergrund. Und die lautet: Warum hat dieser Krieg
denn bis in die ersten Maitage gedauert?
Am schwersten verbreitete sich die Erkenntnis, dass mit diesem Maitag 1945 die
Deutschen in ihrer Mehrheit von der schändlichsten Rolle befreit worden
waren, die sie je in ihrer Geschichte gespielt hatten. Erst 50 Jahre nach
Kriegsende hat die so genannte Wehrmachtsausstellung den beschönigenden
Gedankenbildern durch die Präsentation von grausigen Bilddokumenten ein
Ende gemacht, wenn auch kein totales.
Zu den ausgelassenen Perspektiven auf das Jahr 1945 gehört auch, dass von
den Befreiern und ihren Wegen nach Berlin und Greifswald, Magdeburg und
München, also von ihrem Landkrieg auf deutschem Boden, kaum konkrete
Vorstellungen existieren. So viel deutschsprachige Literatur es über den
Krieg 1939 bis 1945 inzwischen in Bibliotheken und auf dem Büchermarkt
gibt, so liegt doch keine zusammenfassende Darstellung des Krieges vor, den
Angehörige der Völker der Sowjetunion, Polen und Bürger des
britischen Empire, Engländer, Schotten, Iren, Kanadier, Australier,
Neuseeländer und Inder, Franzosen, Nord- und Schwarzafrikaner sowie
US-Amerikaner zwischen Tilsit und Aachen führten.
In deutschen Schulbüchern werden geschätzte Zahlen der Toten genannt,
die auf der Flucht nach Westen oder beim Luftangriff auf Dresden umkamen.
Über die auf deutschem Boden gestorbenen Soldaten der alliierten Armeen
findet sich kein Wort; das Schulbuch, das einen den Befreiern gewidmeten
Friedhof zeigt, muss noch gedruckt werden.
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05.05.2012
Dritter Kölner Karls-Preis für den Bürgerrechtler und Publizisten Rolf Gössner
Einige Bücher: "Geheime Informanten. V-Leute des Verfassungsschutzes - Kriminelle im Dienst des Staates" - "Die vergessenen Justizopfer des Kalten Krieges. Verdrängung im Westen - Abrechnung mit dem Osten?"
Der Namensgeber des Preises, Karl Marx, war vom 1. Juni 1848 bis zu deren Verbot
am 19. Mai 1849 Redakteur der radikaldemokratisch-sozialistischen Neuen
Rheinischen Zeitung in Köln.
Weil auf dem Gebiet der Literatur schon seit Jahren Beliebigkeit vorherrscht und
prämiert wird und kritische Publizistik kaum noch Verbreitung findet,
sondern oft durch Gerichte zensiert wird, wird der Kölner Karls-Preis an
Persönlichkeiten vergeben, die sich in der Tradition der Neuen Rheinischen
Zeitung auf diesem Feld verdient gemacht haben.
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04.05.2012
Zivilklausel: KIT zivil statt militärisch weiter entwickeln! „Atom- und Waffenforschung“ unterbinden!
Aktionswochen, Tagung, Mahnwache
„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“
Schulen und Hochschulen werden durch Präsenz von Bundeswehr und
Rüstungswirtschaft an die neue Kriegspolitik als selbstverständlichste
Sache der Welt gewöhnt. Dagegen erhebt sich immer mehr Protest. Die
Landesregierung Baden-Württemberg und die Grün-Rote Parlamentsmehrheit
werden von den Gewerkschaften und vielen mehr aufgefordert, die
Kooperationsvereinbarung Schule/Bundeswehr zu kündigen und eine gesetzliche
Friedensbindung für alle Hochschulen im Landeshochschulgesetz LHG
einzuführen.
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03.05.2012
Lange Zeit ein blinder Fleck: Die Verbrechen der Großbanken und Konzerne während der Nazizeit
»Beseitigung des Nazismus mit seinen Wurzeln«
In diesen Tagen erscheint im Kölner PapyRossa-Verlag unter dem Titel
»Von Arisierung bis Zwangsarbeit. Verbrechen der Wirtschaft an Rhein und
Ruhr von 1933 bis 1945« ein Sammelband zur Rolle der Großkonzerne
und Banken während der Nazizeit. Herausgegeben von dem Bundessprecher der
VVN-BdA, Ulrich Sander, enthält der Band Texte von u.a. Kurt Pätzold,
Manfred Weißbecker und Hans Heinrich Holland. Die "junge Welt"
veröffentlichte einen Auszug aus dem einleitenden Aufsatz von Ulrich
Schneider, den wir im Folgenden dokumentieren.
Die durch Sammelklagen juristisch unterfütterten Forderungen nach
Entschädigung ehemaliger Sklavenarbeiter nicht allein aus den
Rüstungsunternehmen brachten das Thema »Rolle der Wirtschaft und der
einzelnen Unternehmen im Faschismus« erneut auf die Tagesordnung.
Damit wuchs auf der einen Seite die gesellschaftliche Erkenntnis, daß
Sklavenarbeit, d.h. die Ausplünderung von KZ-Häftlingen, Deportationen
zur Zwangsarbeit und die Ausbeutung von angeworbenen ausländischen
Arbeitskräften ein Massenphänomen der deutschen Wirtschaft war, dem
sich so gut wie kein Unternehmen entzogen hatte. Ende 1999 wurde im Neuen
Deutschland und in anderen Publikationen eine Liste von 2500 deutschen
Unternehmen veröffentlicht, in denen Zwangsarbeiter eingesetzt waren.
Der millionenfache Mord in den KZ, die Ausbeutung von Sklavenarbeitern und die
Ausplünderung von überfallenen Ländern hat keine Entsprechung in
der Geschichte des Sozialismus. Aus antifaschistischer Perspektive sind die
tatsächlichen Verbrechen, die Opfer und Leidtragenden und die Täter
und Nutznießer zu benennen.
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