Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

Kreisvereinigung Mannheim

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04.09.2010

Dortmund stellt sich quer! Sie werden nicht durchkommen!

Samstag, 04. September 2010, xx

Dortmund

Verhindern wir gemeinsam einen neuerlichen Großaufmarsch der Nazis durch Dortmund! Fordern wir den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan!

Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten, die Gegner von Krieg und Besatzung, die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter dazu auf, den Aufmarsch der Neofaschisten am 4. September durch entschlossene Blockaden gemeinsam zu verhindern!

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04.09.2010

VVN-BdA-Protest gegen den Naziaufmarsch: Verweigern Sie die Zustimmung zu dem Plan der Nazis und Neonazis, am 4. September in Dortmund Volksverhetzung und Kriegshetze zu betreiben.

Nazis wollen am Antikriegstag erneut den Überfall auf Polen feiern

Faschismus bedeutet Krieg - Dortmund stellt sich quer

Antifaschisten fordern ein Verbot der geplanten Provokation

Samstag, 04. September 2010, xx

Dortmund

Seit Jahren begeht die rechte Szene in Dresden und anderswo ihr „Gedenken an die deutschen Opfer“, wofür sie Revanche wollen. Und seit Jahren zelebriert diese Szene in Dortmund am ersten Septemberwochenende - konträr zum Antikriegstag der Friedens- und Gewerkschaftsbewegung - ihren bundesweiten „nationalen Antikriegstag“, der sich als Pro-Krieg-Tag erweist. Die extrem Rechten verlangen den weltweiten Sieg des „nationalen Sozialismus“, erst dann könne Frieden sein. Im gelobten Land Israel brauche es keinen Sieg des nationalen Sozialismus; „denn dann sind ja alle im Himmel“ (Siegfried Borchardt, alter Neonazikader aus Dortmund, sagte dies auf den Nazi-„Antikriegstagen“). Ein anderer Redner sagte dreist: Wir leugnen den Holocaust nicht, wir gratulieren Euch Deutsche zu Eurer ganzen Geschichte, wozu auch Auschwitz gehöre. (Ein Vertreter der niederländischen Naziszene auf einem Meeting der Nazis in Dortmund-Dorstfeld)

Die Nazis befürworten Angriffskriege, obwohl diese zum Beispiel im Potsdamer Abkommen und im Urteil von Nürnberg über die Hauptkriegsverbrecher als das schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ja gegen die Menschheit bewertet wurde. Die Vorbereitung, die Auslösung und Führung von Angriffskriegen ist verfassungswidrig und steht unter Strafe. Davon zeugt Artikel 26 des Grundgesetzes.

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12.09.2010

Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg

20 Jahre Tag der Erinnerung und Mahnung

Kundgebung, Fahrradkorso, Ausstellungen, Zeitzeugen, Schriftsteller, Diskussionen, Projekte, Talks, Bücher, Kinderfest, Life-Musik, Antifa-Cafe, Gespräche und Infos an 100 Ständen

Sonntag, 12. September 2010, xx

Berlin

Zeitzeugen, die in den Armeen der Antihitlerkoalition gekämpft haben und eine Diskussion zu den "Asozialen" und "Marginalisierten" statt;

eine Podiumsdiskussion "Kippt Europa nach rechts?" mit ReferentInnnen aus Budapest, Paris und Moskau setzt sich damit auseinander, inwieweit die Neonaziszene nicht nur ein deutsches, sondern ein europäisches Problem geworden ist.

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20.08.2010

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma appelliert an den französischen Staatspräsidenten Sarkozy : Massenabschiebungen sofort stoppen ! Diskriminierende Stimmungsmache bereitet Boden für rechtsextreme Gewalt !

Über 20 000 Abschiebungen von Roma aus Deutschland geplant

Kritiker sehen in der Ausweisungspolitik der französischen Regierung gegenüber den Roma und Sinti Parallelen zum Antisemitismus und erinnern Sarkozy und Co an die EU-Abkommen über die Einhaltung von Minderheitenrechten

Abschiebungen aus Deutschland gehen weiter

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19.08.2010

Polizeigewalt in Mannheim gegen AntifaschistenInnen

Mannheimer Morgen übernimmt ungeprüft die Darstellung der Polizei

Wir möchten aber hervorheben, dass der Angriff von den Polizeibeamten gestartet wurde und diese für die Eskalation verantwortlich waren.

Wie auch bei den Protesten gegen die Kriegstreiberei der Bundeswehr in Stuttgart am 30.7.2010 ging die Gewalt und Repression von der Polizei aus. Verantwortlich für die Körperverletzungen und die Eskalation ist letztendlich das schwarz-gelbe Innenministerium. Das Innenministerium ist auch mitverantwortlich für das Scheitern des NPD-Verbotsverfahren, weil sie die Bezahlung angeblicher "Verfassungsschützer" bei den Nazis nicht einstellen und ihre Umtriebe und Verbrechen weiter vertuschen und verharmlosen wollen. Die VVN BdA fordert schon lange den sofortigen Abzug der sogenannten "V-Leute" aus der NPD, sie sind nichts anderes sind als von der Landesregierung bezahlte Nazihetzer mit den besten Verbindungen zu denjenigen Banden, die rassistische Morde,Brandstiftungen,Anschläge und Übergriffe gegen alles, was nicht in ihre "Volksgemeinschaft" paßt organisieren - Tendenz: von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr zunehmend.

Weiterer Aufklärungsbedarf: Wer hat (immer noch? mal wieder?)Interesse daran sich die braune Nazipest mal an langer, mal an kurzer Leine zu halten?

Welche Rolle spielen Regierungen/Geheimdienste/Bundeswehr beim Anlegen geheimer Waffenlager der Nazis?

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17.08.2010

Deportationseinnahmen 445 Millionen Euro

In Polen, der Ukraine und Russland hoffen die "Reichsbahn"-Opfer noch immer auf Restitution. Sie haben bis heute keinen Cent erhalten.

Auch in Deutschland oder Frankreich ist eine Entschädigung der Bahn-Deportierten nie erfolgt.

Stattdessen stiftet die DB AG jetzt Freifahrkarten nach Nürnberg, wo das DB-Museum eine hakenkreuzgeschmückte NS-Lokomotive zeigt ("Glanzlicht der Eisenbahngeschichte"). Zusätzlich wurde mit DB-Mitteln eine Ausstellung konzipiert, die das Großverbrechen künstlerisch überhöhen will, aber in einem Event des Voyeurismus landet: Monitore übertragen Kameraansichten des heutigen KZ-Geländes von Auschwitz - in Echtzeit! Zwischen den Fernsehzeilen des technischen Spektakels, das authentisch wirken soll, verschwindet die Wirklichkeit: Das soziale Elend, in dem viele "Reichsbahn"-Überlebende ihre letzten Tage verbringen müssen, wird unsichtbar und dem Mitgefühl entzogen.

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17.08.2010

Bundestag lehnt erneut Rehabilitierung der Opfer des "Kalten Krieges" ab - mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition und der SPD-Fraktion

54 Jahre KPD/FDJ-Verbot zur Durchsetzung der Wiederbewaffnung- die Waffe soll scharf bleiben und Kriegseinsätze normales Mittel der Politik

KSK: Militär und Generäle entscheiden über extralegale Hinrichtungen -ähnlich wie Todesschwadrone?

Nach einer Mitteilung des Petitionsausschusses des Bundestages an die in Essen ansässige »Initiative für die Rehabilitierung der Opfer des Kalten Krieges« hat der Bundestag kurz vor dem 54. Jahrestag des Verbots der KPD am 17. August 1956 erneut die Rehabilitierung der rund 10 000 Bundesbürger abgelehnt, die in den Hochzeiten des Kalten Krieges von 1951 bis 1968 Opfer der Verfolgung durch Staatsschutz und politische Justiz geworden sind und zu Gefängnis- bzw. zu Zuchthausstrafen verurteilt wurden. Die »Sammelübersicht 124« wurde ohne Aussprache im Eilverfahren mit den Stimmen der Koalition und der SPD-Fraktion bei Gegenstimmen der Fraktion Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen durchgewinkt.

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16.08.2010

"Reinhaltung der Rasse"

Antifa-Recherche: "Männer, die heimlich Waffenlager anlegen" Mithilfe von wem?

Der Film "Ferien im Führerbunker" handelt von den Strukturen, die einen Udo Pastörs geformt haben. In versteckten Zeltlagern müssen die Kleinen marschieren und lernen schon bald, nationalsozialistische Propagandalieder zu singen und den Holocaust zu verleugnen. Nach außen wird die Heimat geliebt und es werden Volkstänze getanzt.

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© VVN-BdA Mannheim